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Helfen Sie Ihrem Kind aus der Opferrolle heraus zukommen, und ich zeige Ihrem Kind wie leicht das funktioniert.

 

Konfuzius sagt...

Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen.

Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, die kleinen Steine wegzutragen.

Der Weise vergisst die Beleidigungen wie ein Undankbarer die Wohltaten.

Und Weiter gehts....

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

Wer sein Gewissen dem Ehrgeiz opfert, verbrennt ein Bild, um die Asche zu bekommen.

Wer auf Rache aus ist, der grabe zwei Gräber.

 

Original Bildbericht von

von: HILDBURG BRUNS veröffentlicht am 22.05.2017 - 07:19 Uhr

Berlin – Aggro auf dem Pausenhof, Waffen in der Schultasche. In Lichtenberg wurden im 1. Halbjahr des laufenden Schuljahres die meisten Gewalt-Vorfälle gemeldet. Insgesamt waren es in Berlin schon 2069.

Die neue Senats-Analyse nach Bezirken zeigt:

► In Lichtenberg meldeten die Schulen von September bis Februar 351 Vorfälle (von Mobbing bis schwerer körperlicher Gewalt). Es folgen die Bezirke Mitte (327), Neukölln (218) und Reinickendorf (211).

Was bei den Zahlen, die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (47, SPD) vorlegte, eine Rolle spielt: die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft, aber auch das Meldeverhalten der Schulen. Schwere Delikte wie Waffengebrauch, Gewalt, Drogenhandel müssen gemeldet werden – Mobbing und Beleidigung nicht in jedem Fall. Manche Schulen wollen Probleme lieber intern lösen, fürchten ein schlechtes Image.

„Die Zahlen sind ein Alarmsignal und Ausdruck der sozialen Spaltung, dass etwas falsch läuft in unserer Gesellschaft. Die Schulen werden immer mehr zum Reparaturbetrieb, sind dafür aber nicht ausgestattet“, so der SPD-Abgeordnete Joschka Langenbrinck (32).

► Grundschulen sind am häufigsten betroffen – nach Lichtenberg (231 Vorfälle) rangiert auf dem 2. Platz überraschend Treptow-Köpenick (142).

Es gibt durchaus Drittklässler, die mehrere Meldungen ausgelöst haben. In schweren Fällen werden Schulhilfe-Konferenzen mit Psychologen einberufen, wo über Hilfen, Verweise, Schulwechsel diskutiert wird.

Und wo gab’s die meisten Übergriffe auf Lehrer? Wieder in Lichtenberg (62), Mitte (29), Spandau (26), Reinickendorf (21). Die wenigsten gab’s in Pankow (16).

on: CORINNA PERREVOORT und HENNING SCHEFFEN veröffentlicht am 20.05.2017 - 00:03 Uhr

Mühlenberg – Offene Drohungen gegen Lehrer. „Bandenkriege“ auf dem Pausenhof. Wer nicht spurt: Tritte, Schläge, Beleidigungen. Und das alles bei den Allerkleinsten…

Aufruhr am Mühlenberg: Hier steht Hannovers schlimmste Grundschule!

Nadine (37): „Das Gebäude ist marode, da muss auch was gemacht werden“Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

Viele Eltern sind in Sorge: „Unsere Kinder haben Angst, zur Schule zu gehen!“ Sie protestieren gegen unhaltbare Zustände in dem sozial problematischen Viertel.

In BILD berichten aufgebrachte Mütter und Väter von Vorfällen, die u. a. in einem Schock-Protokoll zusammengefasst wurden:

► „Ich sprech’ mit dir nicht, ich stech’ dich ab“, drohte ein Vater einer Lehrerin.

► „Ein Zweitklässler wurde zu Boden geworfen, mehrfach auf den Kopf getreten.“

 

► „Auf eine Lehrerin warteten 15 Angehörige eines Schülers vorm Klassenzimmer, beschimpften sie.“

„Die Kinder bewegen sich durch die Klasse, sitzen mit den Füßen auf dem Tisch, es wird gebrüllt, gegessen und getrunken“, beklagt Vater Mohmamed (42).

Mutter Nadine (37, Servicekraft): „Ich helfe freiwillig in der Essensausgabe. Oft kommen kleine Geschwister und Eltern mit, essen hier. Das fehlt den anderen.“

„Gute Schüler werden nicht gefordert. Meiner Tochter bringe ich alles selbst bei“, sagt Anja (46, Buchhalterin).

 

Schulgewalt

 

Internet-Star Benjamin Fokken hat aus grausamer Erfahrung ein Buch übers das Mobbing geschrieben.

Berlins Schüler werden aggressiver. Und auch die Hemmschwelle bei Dieben ist gesunken. Das zeigen neue Zahlen. BILD nennt die Entwicklungen.

Eine andere Frau: „Meine 9-jährige Tochter kam weinend nach Hause, weil ein Mitschüler sagte: ,Ich bringe deine Mutter um…‘“

Die Schule ist jetzt tagsüber verriegelt: Eltern kommen nur noch mit telefonischer Anmeldung herein.

90 Prozent der 410 Schüler sind Migranten aus 30 Nationen, vor allem Bulgaren, Rumänen. Die meisten Schüler sprechen kaum Deutsch.

Fördervereins-Vorsitzender Christian Schön: „Der pädagogische Zustand ist katastrophal. Sinnvoller Unterricht ist nicht mehr möglich. Die Lehrer geben sich solche Mühe – aber sie sind am Ende der Kräfte. Nicht selten wird der Unterricht abgebrochen, laufen Lehrerinnen weinend aus dem Klassenzimmer…“

 

Weitere Vorfälle im 1. Halbjahr:

► 1065 Beleidigungen, Drohungen

► 431 schwere körperliche Gewalttaten

► 228 Bedrohungen

► 53 Fälle von Vandalismus

► 45 sexuelle Übergriffe

► 42 Suizid-Ankündigungen

► 13 Gewaltdarstellungen auf Handys

► 12 Fälle von Drogenkonsum

► 6 Amokdrohungen

 

von: Hildburg Bruns veröffentlicht am 17.05.2017 - 07:30 Uhr

Berlin – Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2016/17 wurden schon 2069 Gewaltvorfälle an die Verwaltung gemeldet. Auffällig: Immer öfter sind Waffen im Spiel.

Das ist kein Kinderspiel mehr: Beleidigung, Bedrohung, schwere körperliche Gewalt gehören zum Schulalltag. Allein im ersten Halbjahr 2016/17 wurden dem Schulsenat 2069 Vorfälle gemeldet.

► Auffällig: Schon zwölfmal wurde der Gebrauch von Waffen registriert – fast so häufig, wie im ganzen Schuljahr davor. Und 50-mal hatten Schüler Waffen dabei: Messer, Knüppel, Pfefferspray (ganzes Schuljahr: 79).

 

 

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